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Leitbild des Badener AC-Tischtennis

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1. Herren Tischtennis Bundesliga - Oberes Playoff

Unglückliches Ende mit 2 Niederlagen für den BAC in der Herbstrunde

Herren Bundesliga Saison 2021-2022 - Badener AC TischtennisEine Doppelrunde wartete am vergangenen Wochenende auf die Kampfmannschaft des Badener AC. Am Freitag war der regierende Meister von SolexConsult TTV Wr. Neustadt zu Gast. Mit etwas Glück rechnete man sich ein Unentschieden aus. Die Voraussetzungen sprachen jedoch nicht dafür. Der sehnlichst erwartete Neuzugang, der 18jährige Iraner Arya AMIRI konnte aufgrund der Visasituation noch immer nicht anreisen und wird erst am 5. Jänner zur Badener Mannschaft stoßen. Trotzdem wäre ein Unentschieden und sogar ein Sieg in Griffweite gewesen und Baden hätte die nächste Top Sensation geliefert. Amirreza ABBASI lieferte eine große Show und ließ dem Jungstar Felix WETZEL und auch dem starken Tschechen und Top 3 Spieler Thomas KONECNY keine Chance. Im Doppel lag die Badener Paarung ABBASI/KENZHIGULOV nach hartem, spektakulärem Kampf (der 1. Satz ging nach sieben!!!! Satzbällen mit 20:22 an die Gäste) mit 0:2 zurück. Im 3., nach Timeout und auch im 4. Satz gelang nach einem 2:6 Rückstand jeweils noch der Sieg. Doch leider konnten die Neustädter den 5. Satz mit etwas Glück beginnen und diesen Rückstand vermochten die Badener nicht mehr wettzumachen. Im letzten Einzel mußte dann Badens 18jähriges Nachwuchstalent Marc SAGAWE (Nr.2 der Ö-U19 Rangliste) gegen Felix WETZEL (Nr.2 der Ö-U21 Rangliste) an die Platte. Und beide Spieler zeigten Tischtennis vom Feinsten, es entwickelte sich ein äußerst spannendes Spiel. SAGAWE konnte mit 1:0 in Führung gehen, WETZEL konterte und setzte sich mit 2 Glücksbällen im 3. Satz mit 2:1 in Front. SAGAWE ließ sich dadurch aber nicht beirren und stellte auf 2:2. Der Entscheidungssatz begann wieder mit 2 Netz- und Kantenbällen von WETZEL und damit war der Widerstand von SAGAWE etwas gebrochen und der Wiener Neustädter konnte den Siegpunkt zum 4:2 Erfolg sicherstellen. Trotzdem war es wieder eine gelungene Vorstellung der jüngsten Mannschaft der Liga.

Im Sonntagsspiel mußte man zum direkten Tabellenkonkurrenten KSV HiWay MEWO Kapfenberg in die Steiermark. Auch hier rechnete man mit zumindest einem Unentschieden. Doch leider machte der routinierte Simon PFEFFER sowie das eigene Unvermögen den Badenern einen Strich durch die Rechnung. PFEFFER konnte, doch etwas überraschend, der Nr.1 der Liga, unserem Amirreza ABBASI, die 2. Saisonniederlage zufügen. Dies in fünf heiß umkämpften Sätzen. Zum einen lag es am Heimvorteil der Kapfenberger. ABBASI hatte große Probleme aufgrund der Bodenverhältnisse Schnitt mit seinem sonst so gefährlichen Noppenbelag zu entwickeln. Und zum anderen spielte PFEFFER sehr konzentriert und teilweise entfesselt. Man sah ihm an, daß er diesen Sieg unbedingt wollte. Außerdem spielt PFEFFER auf Noppen generell nicht schlecht, hat er doch auch schon des öfteren Österreichs Devensiv Künstler CHEN WEIXING besiegen können. Damit standen die Badener bereits gehörig unter Druck und Aidos KENZHIGULOV mußte gegen den sehr erfahrenen Christoph SIMONER liefern. Der erste Satz war mit 11:3 eine wahre Demonstration, genauso schnell riß jedoch der Faden wieder und der 2. Satz ging mit 2:11 an den Steirer. Im 3. Satz ging es so weiter und der Badener lag schnell mit 3:7 im Hintertreffen. Ein Timeout auf Badener Seite brachte ihn aber wieder ins Spiel und mit 11:7 gelang SIMONER kein einziger Punkt mehr. Im 4. Satz konnte der 20jährige Kasache nochmals voll aufdrehen und ließ SIMONER nicht den Funken einer Chance. Damit kam dem nachfolgenden Doppel vorentscheidende Bedeutung zu. Das Spiel wogte hin und her, die steirische Paarung PFEFFER/SIMONER konnte mit taktisch klugem Spiel die Badener ABBASI/KENZHIGULOV immer wieder in Bedrängnis bringen und lag bei 1:1 und 6:2 in Führung. Nach einem weiteren Timeout auf Badener Seite drehten die BACler den Satz und stellten auf 2:1. Auch der 4. Satz war sehr ausgeglichen, die Führung wechselte ständig. Am Ende hatten die Badener bei 10:8 zwei Matchbälle. Diese wurden jedoch eher leichtfertig und unkonzentriert vergeben. Die Steierer retteten sich in den Entscheidungssatz. ABBASI/KENZHIGULOV, sichtlich angeschlagen von den vergebenen Matchbällen, konnten dem Druck nicht mehr standhalten und mußten das Doppel abgeben. Somit war das Unentschieden außer Reichweite. ABBASI konnte mit seinem Sieg gegen David VORCNIK zwar noch auf 2:3 verkürzen, aber Marc SAGAWE hatte dem ehemaligen Teamspieler Simon PFEFFER nichts entgegenzusetzen. Damit war der Sieg für Kapfenberg mit 4:2 in trockenen Tüchern.

Der Badener AC überwintert somit, wie erhofft, auf dem guten 6. Tabellenrang, einem Mittelfeldplatz und nicht auf dem Relegationsplatz. Im nachhinein betrachtet wäre jedoch viel mehr möglich gewesen, man hat unnötig Punkte liegen lassen. Das Unentschieden gegen den Tabellenletzten UTTC KENNELBACH und dieses Wochenende schmerzen. Ein Überwintern im Meisterplayoff unter den Top 4 war durchaus in Reichweite. Nun heißt es ausruhen, gut trainieren und am 8. Jänner starten wir in Stockerau in die Rückrunde.